Laufenten


Piep, Quak und Lady Gak-gak residieren bei uns.

 

Wir sind die Lakaien, die Wasserholer, die Schneckensammler.

 

Angeschafft wurden das "Ehetrio" (man hält immer zu einem Erpel mindestens zwei Enten), nachdem die spanische Wegschnecke meinte, daß ihr unser Garten gehöre. Und da wir Schneckenkorn ablehen und ich Schnecken nicht töten kann, habe ich Schnecken gesammelt und ausgesetz...naja..., der Erfolg war mässig, weil: Die kommen im Umkreis von zwei Kilometern einfach wieder.

 

Schnecken von Enten fressen zu lassen geht. Selber Tiere einfach nur töten ging nicht. Ich bin zu sehr Stadtmensch.  Meine 91 jährige Mutter, die ihre Jugend in Pommern verbrachte, hat einfach mit der Schere "Schnipp-schnapp" gemacht. Diese Gen ist an mir komplett vorbei gegangen. Ich kann keine Tier töten. Bei Zecken gehts jetzt schon. Alles andere geht nicht.

 


Lange Rede, kurzer Sinn, die drei haben eine Volliere mit Badewanne und einen übernetzten Auslauf. (Der Habicht ist einfach zu forsch bei der Nahrungsbeschaffung.) Wenn wir im Garten sind, können alle laufen wie sie wollen, aber wenn wir nicht da sind, dann sind die Tiere zumindest tags übernetzt und nachts in absolut mardersicherer Unterkunft.

 

Die drei Enten, oder wie wir sie auch nennen, "DIE GESTALTEN" zogen 2013 hier ein. Und seither gehören sie zu uns. Und werden hier in Würde alt werden.

 

Sie haben uns beigebracht sie auf ein bestimmtes "QUAK" in den Gemüsegarten zu lassen oder gleich die Tür zu öffnen. Sie können auch ein sehr bestimmtes

"qu AAAA k", wenn sie in den Aussen-Teich wollen .

 

 

Ja, es sind hervorragende Ausbilder. Sie haben auch die Hunde im Griff und die Hühner. Nur, wenn der Erpel zu frech wird, dann wird`s Huhn und Hund zu bunt und sie gucken ihn an. Das verunsichert ihn, dann dreht er um und betrachtet seine Schwimmhäute.

Er möchte ja nicht sein Gesicht verlieren und so als Erpel stehen im ja nicht mal Zähne zur Verfügung und blaue Flecke hacken, wie der Hahn, kann er auch nicht. Er muss mit  drohenden Gesten auskommen.

 

Winterhart sollten sie sein, die Enten. Sind sie nicht. Ab durchgehend Minus 7 Grad, möchten sie in den geschlossenen Winterstall, mit Badewanne und Salatröschen an Entenfutter, natürlich in Öko Qualität und der Natur nachgebaut. Und schwimmfähig. Und ab und zu ein paar feinste Entenkörner, selbstverständlich nicht das Hühnerfutter. Das gefällt "den Gestalten" gar nicht. Da schimpfen sie im Chor: "QUAAAAAAK!"